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Wetterbericht: Stürme ziehen nach Sturm Hans über Italien hinweg.

Nachdem Sturm Hans Anfang April Norditalien getroffen hatte, hat das Unwetter diese Woche weite Teile des Landes weiterhin heimgesucht. Seit Dienstag brachten die Wetterbedingungen heftige Schauer und Gewitter mit sich, und es wurden gelbe und orangefarbene Warnungen ausgegeben.

Da die Winde diese Woche relativ schwach bleiben, besteht die größte Sorge in der Gefahr von Starkregen. Langsam ziehende, heftige Schauer, die ein relativ kleines Gebiet über längere Zeit überschwemmen können, stellen ein erhebliches Risiko dar. Die Behörden haben die Bevölkerung gewarnt, gefährdete Gebiete wie Straßen mit steilen Hängen zu meiden, da die Gefahr von Sturzfluten und Erdrutschen besteht.

Die Bewohner wurden gebeten, bei Regen keine Keller zu benutzen und verstopfte Abflüsse in städtischen Gebieten zu melden. In den nördlichen Regionen wurde die höchste Alarmbereitschaft wegen Überschwemmungen ausgerufen, nachdem die starken Regenfälle die Bodensättigung erhöht und den Wasserstand ansteigen lassen hatten.

Die schwersten Unwetter zogen entlang der Adriaküste auf. Heftige Schauer brachten am Mittwoch in der Region Marken innerhalb einer halben Stunde 10 bis 20 mm Regen. Weiter südlich, in den Abruzzen und Molise, wurde erbsengroßer Hagel gemeldet.

Das Wochenende verspricht etwas Entspannung, doch Anfang nächster Woche werden erneut Gewitter erwartet, bevor Anfang Mai trockeneres und ruhigeres Wetter einsetzt.

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