Seit vielen Jahren gehört „Immer wieder sonntags“ in ihren Terminkalender. „Ich durfte dort unzählige Male auf der Bühne stehen – und trotzdem war diese Sendung für mich immer viel mehr als nur ein Auftritt.“
Für Nicole war die Sendung stets ein Ort voller besonderer Momente – nicht nur beruflich, sondern auch privat. Gemeinsam mit ihren Kindern und Enkeln reiste sie jedes Jahr an. Zwischen Proben und Live-Sendung verbrachte die Familie viele Stunden im Freizeitpark. „Für meine Kinder und Enkel ist das ein Stück Kindheit geworden“, so die Sängerin. Auch die Abende mit Kolleginnen und Kollegen sind ihr bis heute in besonderer Erinnerung geblieben.
Nicole: „Ich glaube, das wird für uns alle ein ganz besonderer Tag“
„Umso trauriger finde ich es, wenn man nun liest, man wolle sich künftig stärker auf ein jüngeres Publikum konzentrieren“, schreibt sie.
Die ARD hatte angekündigt, künftig verstärkt jüngere Zielgruppen anzusprechen. Für Nicole ist das nur schwer nachvollziehbar. „Denn genau die Menschen, die diese Sendung über Jahre hinweg getragen und Woche für Woche eingeschaltet haben, hätten ihr Sonntagsprogramm sicher gerne weiterhin behalten.“
Nicole erinnert außerdem daran, dass „Immer wieder sonntags“ vielen jungen Künstlerinnen und Künstlern überhaupt erst eine Bühne geboten habe. „Gerade in Zeiten von künstlicher Intelligenz sollte man echte Menschen auf Bühnen, nah am Publikum, mehr denn je schätzen.“
Doch ganz verabschieden muss sich Nicole von „Immer wieder sonntags“ noch nicht. Am 5. Juli wird sie noch einmal Teil der Sendung sein. „Ich glaube, das wird für uns alle ein ganz besonders emotionaler Tag.“
Nicole findet den ESC „schrill, laut, beängstigend“
Auch für den Eurovision Song Contest findet sie heute eindeutige Worte: „Wenn es darum geht, den Sieger zu bestimmen, bin ich raus! Vor 20 Jahren hätte ich das noch sagen könne, aber das kann ich heute nicht mehr.
Mein Fachwissen ist da offenbar nicht mehr das Richtige“, so Nicole im Interview mit „Schlager.de“.
