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Mutter und Stiefvater ließen kleine Kinder mit verbundenen Augen allein im Wald zurück.

Der Fall, der sowohl Portugal als auch Frankreich schockierte, hat weitere Entwicklungen erfahren. Die Mutter und der Stiefvater von zwei Jungen, die mit verbundenen Augen in einem Wald zurückgelassen wurden, wurden von der Polizei fast 200 Kilometer entfernt aufgespürt. Die Kinder landeten in Pflegefamilien.

Zwei Brüder, vier und fünf Jahre alt, die von ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in Portugal zurückgelassen wurden, kehren nach Frankreich zurück. Das entschied am Dienstag ein Gericht in der portugiesischen Stadt Setubal. Dies sei eine vorläufige Entscheidung, Kinder der Obhut des Sozialamtes in der Stadt Colmar im Nordosten Frankreichs anzuvertrauen, schreibt die Agentur dpa.

Das Gericht erklärte in einer Erklärung, dass die Behörden in Portugal und Frankreich die Rückgabe der Kinder koordinieren würden, um ihnen so wenig Schaden wie möglich zuzufügen. Die französischen Behörden untersuchen auch, ob die Jungen von ihren Verwandten oder anderen geeigneten Erziehungsberechtigten betreut werden können.

Die portugiesische Polizei hat eine 41-jährige Mutter und ihren 55-jährigen Lebensgefährten auf der Terrasse eines Cafes in der zentralportugiesischen Stadt Fatima festgenommen. Ein Tipp eines Zeugen, der das Paar im Zusammenhang mit einem aufsehenerregenden Fall verlassener Kinder erkannte, half, sie aufzuspüren.

Die portugiesische Nationalgarde (GNR) griff sofort ein und verhaftete die beiden Männer.

Wie wir bereits berichtet haben, sollen die Eltern nach den bisherigen Erkenntnissen die beiden kleinen Jungen am Dienstag über den Feldweg zwischen den Orten Alcácer do Sal und Comporta zurückgelassen haben. Den Kindern wurden die Augen verbunden und erst nach dem Falten der Bänder erfuhren sie, dass die Eltern verschwunden waren, berichtet Bild.

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