Es gibt Momente im Deutschen Bundestag, in denen die routinierte Trägheit des Parlamentsbetriebs wie weggeblasen ist.
Momente, in denen die Luft knistert und jeder im Saal spürt: Hier passiert gerade etwas Entscheidendes. Die jüngste Rede von Alice Weidel war genau so ein Moment.
Mit einer Mischung aus eiskalter Analyse und leidenschaftlichem
Zorn rechnete die AfD-Chefin nicht nur mit der Ampel-Regierung ab, sondern nahm sich vor allem einen Mann zur Brust: Friedrich Merz. Was folgte, war keine gewöhnliche
Oppositionsrede, sondern die Vorstellung eines kompletten Gegenentwurfs zur aktuellen Politik – ein „Sofortprogramm für Deutschland
, verpackt in 12 knallharte Forderungen.
