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Eine kinderreiche Mutter nahm eine einsame alte Frau von der Straße bei sich auf und erlaubte ihr, in ihrem Haus zu bleiben. Am nächsten Morgen hielt jedoch ein teures Auto mit Sicherheitsleuten vor ihrem Hof – und dann geschah etwas, das alle in völligen Schock versetzte.

Eine kinderreiche Mutter nahm eine einsame alte Frau von der Straße bei sich auf und erlaubte ihr, in ihrem Haus zu bleiben. Am nächsten Morgen hielt jedoch ein teures Auto mit Sicherheitsleuten vor ihrem Hof – und dann geschah etwas, das alle in völligen Schock versetzte.

Am Abend war die kinderreiche Mutter auf dem Heimweg, als sie am Straßenrand eine einsame alte Frau mit zwei abgewetzten Koffern bemerkte. Sie stand an einem alten Zaun, presste eine Tasche an sich und zitterte vor Kälte. Der Schnee legte sich langsam auf ihre Schultern, ihre Finger waren gerötet und bewegten sich kaum noch. Die Frau ging zunächst vorbei, doch etwas in ihr ließ sie nicht so tun, als hätte sie nichts gesehen.

— Großmutter, geht es Ihnen schlecht? — fragte sie vorsichtig.

Die alte Frau hob den Blick und antwortete leise:

— Nein, mein Kind … ich weiß nur nicht, wohin ich gehen soll.

Die Frau trat näher und sah, wie blau die Hände der Alten waren.

— Stehen Sie schon lange hier?

— Seit dem Mittag … ich dachte, meine Tochter würde es sich anders überlegen und herauskommen. Aber offenbar sollte es nicht sein.

Nach einer kurzen Pause gestand die alte Frau, dass ihre Tochter sie aus dem Haus geworfen hatte. Sie sagte, der Schwiegersohn habe eine Bedingung gestellt: entweder er oder die Mutter. Und die Entscheidung war nicht zu ihren Gunsten gefallen.

— Ich störe sie, — sagte die Alte leise. — Ich bin alt geworden.

Die Frau hörte zu und spürte, wie sich in ihr alles zusammenzog. Sie selbst hatte vier Kinder, das Geld reichte kaum aus, doch einen alten Menschen bei Frost draußen zu lassen, konnte sie nicht.

— Kommen Sie mit zu mir, — sagte sie schließlich. — Bleiben Sie über Nacht, morgen überlegen wir, was wir tun.

— Nein, nein, ich möchte keine Last sein …

— Sie sind keine Last.

Zu Hause waren die Kinder zunächst misstrauisch, doch schon nach einer Stunde änderte sich alles.

Beim Abendessen stellten die Kinder durcheinander Fragen, und die alte Frau erzählte ihnen leise, freundliche Geschichten.

Am Morgen wurde die Mutter durch das Dröhnen eines Motors geweckt. Sie trat ans Fenster und erstarrte. Im Hof stand ein teurer schwarzer Geländewagen, daneben der Fahrer. Aus dem Wagen stieg ein Mann im strengen Anzug und blickte sich um.

— Mein Gott … — flüsterte die Frau. — Was ist das denn?

Und dann geschah etwas, das alle in völligen Schock versetzte …

Es klopfte an der Tür. Die Frau öffnete und sah denselben Mann. Er wirkte beherrscht, doch in seinen Augen lag Sorge.

— Entschuldigen Sie, — sagte er. — Hier hat eine ältere Frau übernachtet. Das ist meine Mutter.

Die alte Frau hörte die Stimme, trat in den Flur, erkannte ihren Sohn, wurde blass und brach dann in Tränen aus.

— Mein Sohn …

— Mama … — er umarmte sie fest. — Verzeih mir, dass ich nicht bei dir war.

Der Mann erklärte, dass er seit vielen Jahren in einem anderen Land lebe, dort Familie und ein Geschäft habe. Als er erfahren habe, dass seine Mutter auf der Straße gelandet war, sei er sofort hergeflogen.

— Wenn es Sie nicht gegeben hätte, — sagte er und wandte sich an die Frau, — weiß ich nicht, was hätte passieren können.

Er dankte den Kindern, schüttelte der Hausherrin die Hand und ließ Geld zurück.

— Das ist keine Bezahlung, — fügte er hinzu. — Das ist Dankbarkeit.

Als der Geländewagen wegfuhr, stand die Frau noch lange am Fenster. Sie hatte einfach einer frierenden alten Frau geholfen, ohne etwas dafür zu erwarten. Und erst jetzt begriff sie, dass selbst die einfachste Güte manchmal auf eine Weise zurückkommt, an die man kaum glauben kann.

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