Eine 31–jährige Frau verschwand spurlos in den Bergen von Colorado – zwei Jahre später erschien sie schwanger und hatte eine unglaubliche Geschichte.
Später Nachmittag 23. Oktober 2011 durchbrach die Stille der nonstop geöffneten Tankstelle im Vorort Loveland das Geräusch des Zuschlagens der Haustür. Im Schein der Straßenlaternen betrat eine Frau den Laden. Ihre Kleidung war nur ein Haufen schmutziger Lumpen. Ihr Gesicht war mit alten blauen Flecken und frischen Kratzern bedeckt. Sie konnte ihre Füße kaum halten, jeder Schritt schmerzte sie, ihre Hände umklammerten ihren riesigen Bauch in Krämpfen. Sie war in den letzten Monaten der Schwangerschaft.
Angestellte der Tankstelle eilten zu der Frau und riefen sofort einen Krankenwagen. Einige Stunden später stand die Polizei unter Schock in einem örtlichen Krankenhaus, als sie die Fingerabdrücke einer unbekannten Frau nahm. Die Datenbank zeigte eine unglaubliche Übereinstimmung. Vor ihnen auf einem Krankenhausbett lag Josephine Smith, eine 31-jährige Frau, die vor genau zwei Jahren spurlos verschwand, nur wenige Dutzend Kilometer entfernt, auf einem verlassenen Abschnitt des Highway 36.
Suchteams fanden damals nur ihr verschlossenes silbernes Auto und ein ungelöstes Rätsel. Die Ermittler und ihre Familie glaubten, sie sei tot. Sie kehrte jedoch erschöpft, verängstigt und nicht allein zurück. Was Josephine den Ermittlern in dieser Nacht erzählt, enthüllt eine schreckliche Überlebensgeschichte, die selbst der gesunde Menschenverstand nicht glauben will.
Im Herbst 2009 begrüßte der Rocky Mountain National Park die Besucher mit kalten Winden und tiefem, schwerem Himmel. 14. September um 7: 15 Uhr morgens Überwachungskameras am Haupteingang des Parks erfassten einen silbernen Mercedes. Das Auto wurde von Josephine Smith, 31, gefahren. Sie arbeitete als Hauptbuchhalterin in einer Finanzfirma, und ein Kurzurlaub sollte als emotionale Flucht vor dem Trubel der Stadt dienen.
Genau um 8: 00 Uhr parkte Josephine ihr Auto auf einem großen Parkplatz am Anfang des Weges zum Bärensee. Laut dem Amtsblatt der Touristenregistrierung checkte sie um 8:10 Uhr ein und wählte den Emerald Lake Trail. Es ist ein beliebter, relativ sicherer Weg, etwa 5,6 km lang hin und her. Das Wetter änderte sich an diesem Morgen nicht. Die Temperatur betrug etwa 10 ° C, kein Niederschlag.
Offizielle Aussagen anderer Touristen bestätigten die Anwesenheit von Josephine auf dem Bürgersteig voll und ganz. Ohio Rentner berichteten der örtlichen Polizei, dass etwa 10. stunden am Morgen sah ich am See eine Frau, die der Beschreibung entsprach. Nach ihrer Aussage, die im Verhörprotokoll festgehalten ist, wirkte die Frau ruhig, fotografierte lange die Bergkulisse und kommunizierte nicht mit Fremden.
Um 12:45 Uhr filmten Überwachungskameras auf dem Parkplatz, wie Josephine zu ihrem silbernen Mercedes zurückkehrte, ihren kleinen Rucksack auf den Rücksitz legte, sich ans Steuer setzte und den Parkplatz verließ. Um 13: 00 Uhr passierte ihr Auto erfolgreich den südlichen Ausgang des Nationalparks. Josephine Smith hat ihre Wanderung erfolgreich abgeschlossen.
