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Philipp Amthor: Strandkorb im Kanzleramt löst heftige CDU-Kritik aus | Politik | BILD.de

Weiter zum Hauptinhalt↵ HEFTIGE KRITIK AN AMTHOR-AUFTRITT IN ZDF-DOKU : ZERSTÖRT DIESER STRANDKORB DIE CDU?

Philipp Amthor in seinem Strandkorb, den er auf dem Balkon des Kanzleramts aufstellen ließ

Foto: IMAGO/Berlinfoto Wolfgang

Ranft

27.09.2026 – 19:57 Uhr TTS-Player überspringen↵ Artikel weiterlesen Berlin – Die CDU taumelt in ihrer größten Krise. Schlechte Ergebnisse bei drei Landtagswahlen. In Mecklenburg-Vorpommern flog sie sogar aus dem Parlament. Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) ist angeschlagen. Jetzt bekommt sie einen neuen Schlag – durch den Auftritt von Philipp Amthor in einer ZDF-Dokumentation.

Mit „Inside CDU“ tauchten die ZDF -Journalisten Steffen Haug und Denise Jacobs tief ein in die Welt von Merz und seiner Partei. In der ersten Staffel, die im Mai 2025 erschien, begleiteten sie Merz und seine Partei auf dem Weg zur Bundestagswahl und ins Kanzleramt. Unter anderem war zu sehen, wie Merz mit CSU-Chef Markus Söder (59) in der Berliner Parteizentrale die Ergebnisse der Bundestagswahl vom 23. Februar 2025 verfolgte. Dazu kamen Einblicke in Vorstandssitzungen, Besuche bei Abgeordneten in Wahlkreisen und Einordnungen von Politik-Journalisten. Selten haben die Zuschauer ein klareres Bild bekommen, wie Politik funktioniert und wie Politiker arbeiten und denken.

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Bundeskanzler Friedrich Merz (70, 3.v.l.) und Philipp Amthor (4.v.l.) im August beim Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern

Foto: ddp/Stoccy „NATÜRLICH IST DAS AUCH EIN KARRIERESPRUNG“

Hauptperson: Philipp Amthor (33). Im Juli holte Merz den CDU-Abgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern, bis dato Staatssekretär im Digitalministerium, als Staatsminister für Bund-Länder-Angelegenheiten ins Kanzleramt. In Folge 4 der ZDF-Doku mit dem Titel „Rumms“ tritt dieser bei seinem Einzug ins Büro auf und erklärt staatstragend: „Natürlich ist das jetzt auch ein Karrieresprung. In der Regierungszentrale merkt auch jeder: Da muss jeder Federstrich sitzen. Da streckt sich jeder noch einmal ein bisschen mehr.“

Ein paar Minuten später in der Doku lässt der Mann von der Ostseeküste einen Strandkorb auf den Balkon des Kanzleramts schaffen – wie in ein Ferienparadies. „Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich ihn mal nutzen werde zum Erholen, kann ich den (Strandkorb) mir immer noch zum Kanzlergarten drehen“, erklärt er dem Lieferanten. In derselben Folge sagt Kanzler Merz über Arbeitsethik in Deutschland: „Mit Work-Life-Balance, mit Viertagewoche ist das nicht zu schaffen.“

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