Nach den Qualen, die sie durchgemacht hatte, landete das Opfer in ärztlicher Behandlung. Neben einem schweren Schock wurden bei ihr schwere körperliche Verletzungen, darunter Gesichtsfrakturen, diagnostiziert.
Ein Fall von außergewöhnlicher Grausamkeit, der an ein Horrorfilm-Szenario erinnert, hält die Kriminalpolizei in der Mittelslowakei auf Trab.
Nach intensiver Suche gelang es der Polizei von Banská Bystrica, den 37-jährigen Andrej festzunehmen, der seine Internetbekanntschaft fast eine Woche lang gefangen gehalten haben soll.
Wie bereits berichtet, entschied das Bezirksgericht Banská Bystrica am Sonntag, dass der 37-Jährige, den die Polizei am Samstag (16. Mai) festgenommen hatte, in Untersuchungshaft genommen wird. Die Regionalpolizei Banská Bystrica veröffentlichte diese Information in den sozialen Medien.
Der Verdächtige aus Banská Bystrica war nach der Entdeckung der Tat mehrere Tage auf der Flucht und hatte sich vor der Polizei versteckt. Elitepolizisten spürten ihn schließlich in einer Seitenstraße zwischen Wohnhäusern mitten in der Regionalhauptstadt auf und überraschten ihn.
„Die Kriminalpolizei von Banská Bystrica konnte in Zusammenarbeit mit anderen Polizeieinheiten den gesuchten Mann ausfindig machen und festnehmen“, bestätigte Nikola Žabková, Sprecherin der Polizeidirektion Banská Bystrica.
Wie noviny.sk berichtet, überlebte das Opfer Tage voller körperlicher Misshandlungen und schwerer psychischer Traumata. Die Tragödie begann mit einer Online-Bekanntschaft. Die 44-jährige Frau aus Revúcá ahnte nicht, dass sich der Mann, mit dem sie in Kontakt stand, nach einem persönlichen Treffen in einen kaltblütigen Peiniger verwandeln würde.
Er schlug sie und übergoss sie mit kaltem Wasser.
Andrej soll sein Opfer bereits beim ersten Treffen körperlich angegriffen, überwältigt und anschließend gewaltsam in den Kofferraum ihres eigenen Autos gesperrt haben.
Fast sieben Tage lang war die Frau in dem engen, dunklen Kofferraum gefangen. Der Täter fesselte sie mit schweren Ketten und misshandelte sie wiederholt und übergoss sie während der Transporte mit kaltem Wasser.
