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Plötzlich schreit Pflegerin SPAHN an! – ,,Ihr Gequatsche geht mir auf die Nerven!

 

Und es ist etwas, was mich wahnsinnig wütend macht, was geändert werden muss, was einfach nur falsch ist. Und das hat mit der Konstituierung und mit dieser auf Profitmaximierung ausgerichteten Gesundheitsversorgung zu tun. Plötzlich wird diese Pflegerin laut und macht Sparen nieder. Ich kann mir ihr Gelaber nicht länger anhören.

Mitten in der Sendung passiert ist, die Frau ist auf 180 und beschreibt, was Sparen und die Gesundheitsminister angerichtet haben. Am Schluss rundet Alice Weidel ab, warum Jens Sparn sofort zurücktreten muss. Bale und ihre Mutter Christa sind bei uns aus dem heimischen Wohnzimmer zugeschaltet. Ich freue mich ganz besonders, dass Sie dabei sind.

Sie haben auch schon gerade ganz viele Herzchen gekriegt übrigens von all den anderen, die dabei sind. Ich weiß nicht, ob Sie es gesehen haben. Schönen guten Abend an Sie beide. Guten Abend. Hallo. Guten Abend. Schönen guten Abend. Wir haben ihren Alltag gesehen, indem sich ja dann doch vieles, man muss sagen, glücklich fügt.

Allerdings nicht durch Planungs, sondern einfach durch glückliche Zufälle. Darauf kann man natürlich nicht bauen. Darauf kann natürlich auch nicht jeder einfach mal so bauen in Deutschland. Was ist denn Ihre Erwartung in Ihrer konkreten Situation an die Politik vor dieser Bundestagswahl? Meine Erwartung, unsere Erwartung ist es ganz konkret aktiv zu hinterfragen, ob wir die Pflege unserer Älteren, unserer Hilfebedürftigen, unserer kranken Menschen tatsächlich in die Hände von Pflegekonzernen, von Kapitalgesellschaften und von Investment

Force geben wollen. Oder ob wir uns wirklich mal die Frage stellen müssen, warum haben wir ein Gesundheitssystem geschaffen, was auf Profitmaximierung ausgerichtet ist. Ich möchte an dieser Stelle sagen, das führt dazu, dass Pflegekräfte Land auf Land ab als Kostenfaktoren diskreditiert werden, dass sie als Kostenfaktoren sich selber wahrnehmen, was ein furchtbarer Zustand ist und das noch im besten Fall.

Im schlimmsten Fall haben wir Kolleginnen im Schichtwechsel, die Weinen zusammenbrechen nach dem 8, ne? 10 Tag in Folge und dann wieder hören, dass sie für 24 Bewohner allein auf dem Wohnbereich sind. Das sind Zustände, da fühlt man sich als Verschleißfaktor, da wird man einfach nur als etwas Austauschbares wahrgenommen und es ist etwas, was mich wahnsinnig wütend
Und das hat mit der Konstituierung und mit dieser auf Profitmaximierung ausgerichteten Gesundheitsversorgung zu tun. Verschleißfaktoren, ein ein schreckliches Wort. Ähm, ich ich würde gerne vielleicht beginnen, das bietet sich ja gerade zu an mit dem zuständigen Minister Jens Sparn. Ähm, Herr Sparn, was würden Sie sagen? Darf man mit Pflege Profit machen? Das war ja die Frage von Tatiana Sambale.

Na ja, auch die Caritas muss am Ende schwarze Zahlen haben, weil sie investieren muss, weil sie Rücklagen bilden muss, die das entscheidende ist. Und da hat Frau Sambale äh ja richtigerweise äh drauf hingewiesen. Erstmal großen Respekt. Das ist eine ziemlich große Lebensentscheidung zu sagen.

Ich äh mache ein großen Teil meines Lebens jetzt eben auch für die Pflege der Mutter in diesem Fall und der Großmutter, wenn ich es richtig äh gesehen habe, eine Entscheidung, die viele treffen auch treffen müssen. Die meisten werden übrigens zu Hause gepflegt. Aber jedenfalls zu dem Punkt ähm braucht am Ende natürlich auch ein Pflegedienst, egal ob kommunal oder privat äh äh am Ende schwarze Zahlen entscheidend ist, welchen Rahmen setzen wir? Wir haben wir haben ja mittlerweile gesetzlich geregelt.

Sie können in der im Krankenhaus in der Pflege zu Lasten der Pflege nicht mehr sparen. Es ist kein Profit zu Lasten der Pflege mehr möglich. Wir haben gerade geregelt wie Personalbemessung in der alten Pflege ist. also für wie viele Pflegebedürftige in einer Einrichtung mindestens äh dann auch entsprechendes Personal da sein muss, nach Tarif zu bezahlen, das dann auch refinanziert wird.

Auch dort ist ein Sparen zu Lasten der Pflege äh dann nicht mehr möglich. Und eins muss ich bitte auch für werben. Ich weiß, es wird auf die Konzerne geschaut, das ist ein relativ kleiner Anteil in Deutschland. Die allermeisten privaten Pflegedienste in Deutschland sind familierführte, kleine Pflegedienste, ambulant und stationär.

Für sie ist es besonders bitter, dass gerade in jener Zeit, in der strategische Klarheit gebraucht wurde, ausgerechnet die Schwächen des Systems noch deutlicher sichtbar wurden. Emotional besonders belastend ist für viele Bürger das Gefühl, sparnbe strukturelle Krise des Gesundheitswesens zwar benannt, aber nicht entschlossen genug bekämpft.

Pflegekräfte, Ärzte, Patienten, all jene, die die Belastung hautnah erlebten, berichten von dem Eindruck, dass politische Botschaften und tatsächliche Entlastung weit auseinanderklafften. Diese Diskrepanz führt zu der harschen Bewertung. Sparen habe die Krise nicht genutzt, um das System zu stabilisieren, sondern sei in entscheidenden Momenten hinter den Anforderungen zurückgeblieben.

In den Augen dieser Kritiker steht der Name Sparen daher für verpasste Chancen, überstürzte Maßnahmen und ein Gesundheitssystem, dessen Belastungsgrenzen schmerzhaft offen zu Tage traten. Wenn Sie sagen, er sei katastrophal gescheitert, dann ist das Ausdruck eines tiefsitzenden Vertrauensverlustes die enttäuschte Stimme einer Bevölkerung, die dringend Reformen erwartet und stattdessen das Gefühl hatte, von politischem Aktionismus überrollt zu werden.

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